Laienspiel

seit 1879
In den alten Vereinsbüchern ist das Laienspiel des Gesangvereins erstmals 1905/06 erwähnt (s. Historie). Unvergessen bei vielen älteren Mitbürgern Volksstücke wie "Wenn die Heimatglocken läuten" und "Mutter und Sohn", die in den 50er und 60er Jahren im "Gasthaus zum Stern" in Oberfischach gespielt wurden. Traurigkeit und Wehmut vermittelte oft ihr Inhalt. Mit dem Bau der Festhalle 1972 hatten die Theaterspieler eine größere Bühne zur Verfügung. Und es vollzog sich auch ein Wandel im Inhalt der Stücke. Komödien stehen seither auf dem Programm. Oberfischach ist einer der wenigen Vereine, die jährlich einen 3-Akter, der zwischen 1 ½ und 2 ½ Stunden dauert, zur Aufführung bringen. Seit Jahren gehört ein fester Stamm der Gruppe an, doch werden auch immer wieder junge Talente integriert. Bürgermeister Trittner schrieb in seinem Grußwort zum 125-jährigen Jubiläum: "Weit in die Region hinaus bekannt ist das jährliche Theaterspiel bei den Jahresfeiern des Gesangvereins. Hier hat sich eine Gruppe von originellen Schauspielern gefunden, die es mit Leichtigkeit schafft, ihre Gäste mit uriger Mundart, mit urtümlichen Fischachtaler Eigenheiten und mit deftiger Würze zu begeistern." Seit 40 Jahren steht Frieder Krockenberger auf der Bühne, 31 Jahre spielt Uli Schäfer. Über 15 Jahre sind Birgit Schrandt, Wolfgang Schrandt, Gabi Graetz, Nicola Steglich, Elke Bay, Timo Krockenberger und Margret Früh dabei.

 

 

 

Gesangverein Oberfischach 2019